Das Vorstellungsgespräch

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Bildquelle: Monique Wüstenhagen / tmn

Nach der Bewerbung auf die Wunschstelle ist die Freude natürlich groß, wenn die Einladung zum Vorstellungsgespräch im Briefkasten oder E-Mail-Eingang landet. Mit einer gewissenhaften Vorbereitung und einem freundlichen, aber selbstbewussten Auftreten wird das erste Treffen mit Ihrem womöglich neuen Arbeitgeber gewiss einen positiven Lauf nehmen. Ein paar „Basics“ gibt es aber dennoch zu beachten.

Vorbereitung – wie?

Ihr Lebenslauf ist lückenlos und im Anschreiben konnten Sie sich von Ihrer besten Seite zeigen. Nun gilt es, den positiven Eindruck, den das Unternehmen von Ihnen hat, auch im persönlichen Gespräch unter Beweis zu stellen. Im ersten Schritt bedanken Sie sich natürlich für die Einladung und nehmen den Termin an. Bereits im Vorfeld sollte man überlegen, welche typischen Fragen denn gestellt werden könnten. Informieren Sie sich auf der Firmenhomepage, falls etwas zur Geschichte und den Produkten des Unternehmens gefragt wird. Seien Sie lieber früher da und fahren Sie den Weg womöglich bereits vorher schon einmal ab. Merken Sie sich den Namen der Gesprächspartner.

Gespräch – welche Fragen?

Im Bewerbungsgespräch müssen nicht mehr nur die Daten und Fakten passen – Ihr vielleicht zukünftiger Chef will Sie kennenlernen und schauen, ob die Chemie stimmt und Sie auch gut ins Team passen würden. „Haben Sie gut her gefunden?“ – so könnte er das Gespräch eröffnen. Wichtig: Er bietet Ihnen den Händedruck an, nicht andersherum. Ein fester Druck wirkt selbstsicher. Auf die Körpersprache achten und nicht die Arme verschränken oder die Hände in die Hosentasche stecken.

„Warum haben Sie sich ausgerechnet für uns entschieden, warum glauben Sie, dass sie ein geeigneter Kandidat für die Stelle sind und was machen Sie gerne in Ihrer Freizeit“ sind Fragen, die in einem Vorstellungsgespräch immer vorkommen können. Sie können sich schon vorher Antworten überlegen, bleiben Sie allerdings authentisch und natürlich. Werden Sie nach Ihren Schwächen gefragt, können Sie durchaus auch Schwächen nennen – verpacken Sie diese aber im geeigneten Kontext.

Bei diesen Fragen müssen Sie in jedem Fall vorsichtig sein:

  • Sind Sie häufig krank?
  • Sind Sie schwanger oder planen Sie, bald Kinder zu bekommen?
  • Sind Sie Mitglied einer politischen Partei oder einer Gewerkschaft?

Nutzen Sie die Gelegenheit, auch eigene Fragen zu stellen – Fragen zum Gehalt sind jedoch in den meisten Fällen fehl am Platz.