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Ausbildung mit Abitur? – Na klar!

Abitur in der Tasche und dann? Mit dem höchsten Schulabschluss in Deutschland stehen Dir alle Türen offen. Hier erfährst Du, warum eine Ausbildung auch mit Abitur sinnvoll ist.
Veröffentlicht am 29.10.2020
Bildquelle: Adobe Stock

 

Autorin: Katinka Bruckmeier

Abitur in der Tasche und dann? Mit dem höchsten Schulabschluss in Deutschland stehen Dir alle Türen offen.  Dennoch beginnen die meisten Abiturientinnen und Abiturienten einfach ein Studium an einer Universität oder Hochschule. Doch nicht für alle ist ein Studium auch das Richtige. Viele haben nach der vielen Theorie in der Schule auch Lust, selbständig zu arbeiten, praxisbezogen zu lernen und ihr eigenes Geld zu verdienen.

Nach dem Abitur ergreifen immer mehr junge Leute daher die Chance, eine Ausbildung zu beginnen. Mittlerweile werden über ein Drittel aller Ausbildungsverträge von Abiturienten unterschrieben.  In vielen Berufen werden Abiturienten gerne gesehen, sie sind schon etwas älter und haben damit oft mehr Erfahrung. Teilweise gibt es sogar Berufe, in denen Bewerberinnen und Bewerber mit (Fach-) Abi bevorzugt eigestellt werden oder dies sogar erforderlich ist. Dazu gehören beispielsweise kaufmännische Berufe wie Bank-, Immobilien-, Medien- oder Veranstaltungskaufleute oder kreative Berufe wie Mediengestalter Bild und Ton.

Natürlich ist die Voraussetzung für eine gelungene Ausbildung zunächst einmal, dass Dich der Ausbildungsberuf interessiert. Ist das der Fall, können Ausbildungsinteressierte Berufsmessen in der Umgebung besuchen, sich Empfehlungen von anderen Auszubildenden einholen oder im Internet auf Seiten wie AzubiMovie recherchieren. Tipps für die erfolgreiche Ausbildungsplatz-Suche findest Du auch hier. Haben Sie Ihre Traum-Ausbildung gefunden, geht es schleunigst ans bewerben.  Wie Du es schaffst, dass Deine Bewerbung erfolgreich ist, haben wir hier für Dich zusammengefasst.

In Unternehmen werden auch Studienabbrecher/innen gerne als Auszubildende gesehen. Oft profitieren Studienabbrecher von den Inhalten Ihres Studiums und bringen einiges an Erfahrung mit. Es ist also überhaupt nicht schlimm, wenn man nach dem Abitur zunächst einmal den falschen Weg für sich persönlich gegangen ist.

Für (Fach-)Abiturienten gibt es zudem auch eine Möglichkeit, die die Vorteile von Ausbildung und Studium vereint: ein duales Studium. Dabei wechseln die dualen Studentinnen und Studenten zwischen Theoriephasen in einer Hochschule und Praxis-Blöcken im Unternehmen. So schnuppert man Praxisluft in Betreiben und kann selbstständig Projekte übernehmen und hat anschließend einen staatlich anerkannten Bachelor-Studienabschluss. Auch hier muss man sich bei einem Unternehmen, das duale Studiengänge anbietet, bewerben. Dafür gelten natürlich die gängigen Regeln für Bewerbungen.