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Wann kann man seine Ausbildung verkürzen?

Du hast schon einmal von einer Ausbildungsverkürzung gehört, weißt aber nicht genau, was damit gemeint ist? Das erklären wir Dir hier.
Veröffentlicht am 29.10.2020
Bildquelle: Adobe Stock

 

Autorin: Anna-Lena Schmid

Die Ausbildungsdauer ist bei jeder Ausbildung unterschiedlich. In der Regel sind es aber immer zwischen 2 und 3 ½  Jahre. Diese Dauer kann aber in vielen Fällen auch verkürzt werden, sodass Du Deine Ausbildung beispielsweise schon nach 2 Jahren statt nach 2 ½ Jahren erfolgreich abschließen kannst.  Ob du verkürzen kannst oder nicht, ist von verschiedenen Faktoren abhängig. So kannst Du beispielsweise verkürzen wenn Du eine berufliche Vorbildung hast, also wenn eine Berufsfachschule oder ein Berufsgrundbildungsjahr erfolgreich absolviert wurde. Außerdem kannst Du verkürzen, wenn Du schon eine bereits abgeschlossene Berufsausbildung oder eine schulische Vorbildung hast, hierbei gilt: bei Mittlerer Reife kann die Ausbildung bis zu 6 Monaten und bei Fachhochschulreife oder Abitur bis zu 12 Monate verkürzt werden.

Letztendlich sind aber die Leistungen in der Berufsschule entscheidend. Wenn diese sehr gut sind, klärst Du mit Deinem Arbeitgeber ob eine Verkürzung der Ausbildung möglich ist. Anschließend musst Du einen Antrag bei der dafür zuständigen Stelle (z.B. IHK) stellen, die dann endgültig darüber entscheidet.