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Probleme beim Pitchen?

Im Vorstellungsgespräch müssen sich Bewerberinnen und Bewerber meistens kurz selbst vorstellen. Das ist oft gar nicht so einfach. Tipps dafür, wie man sich gut auf den Punkt bringt, gibt es hier...
Veröffentlicht am 01.02.2021
photographee.eu, Adobe Stock

Autorin: Julia Paul mit tmn

Wer zum Vorstellungsgespräch eingeladen wird, hat einen wichtigen Schritt im Bewerbungsprozess gemeistert. Nun kommt es darauf an, sich überzeugend selbst zu präsentieren, erklärt die Bundesagentur für Arbeit auf ihrem Portal „Planet-Beruf“. Denn der potenzielle Arbeitgeber bittet die Kandidaten im Laufe des Bewerbungsgesprächs in der Regel darum, etwas über sich selbst zu erzählen. Bewerber sollten sich daher noch einmal mit der Beschreibung in der Stellenanzeige – zum Beispiel für einen Ausbildungsplatz – beschäftigen. Das hilft dabei, überzeugend zu erklären, warum gerade man selbst für diese Ausbildung geeignet ist. 

Der Pitch im Bewerbungsgespräch sollte zum Lebenslauf passen

Laut „Planet-Beruf“ dauert die Präsentation meist nicht länger als drei Minuten. Der Personalmitarbeiter achtet insbesondere darauf, ob Bewerber die wesentlichen Fakten ihrer Person kurz und in Übereinstimmung mit dem Lebenslauf darstellen können. 

Punkten kann, wer Begeisterung und Motivation für die Stelle rüberbringt. Am besten überlegt man sich zur Vorbereitung daher Antworten auf die Fragen:

  • Wer bin ich?
  • Was kann ich?
  • Was will ich?

Besonders überzeugend klingen die Antworten, wenn man sie mit Beispielen illustriert. 

Für einen ruhigen, gelassenen und selbstbewussten Auftritt hilft es, die Präsentation vorab mehrmals zu üben – idealerweise vor anderen Menschen. Diese können Feedback geben und einen zum Beispiel auf unbewusste Gesten aufmerksam machen, die nervös wirken könnten.  

Über sich selbst erzählen - aber was?

Nicht jedem fällt es leicht, auf die Fragen von oben gute Antworten zu finden. Die drei Minuten, in denen man von sich selbst erzählt, kommen Bewerbern dann wie eine Ewigkeit vor. Sie können den Kurzpitch zwar üben – schön und gut. Aber was, wenn einem erst gar nichts einfällt?

Dann könnte es helfen, andere zu fragen, wie sie einen wahrnehmen. Statt Freunden, Familie und Verwandten sollte man aber lieber Kollegen, Kommilitonen oder Klassenkameraden, mit denen man eine Gruppenarbeit gemacht hat, zurate ziehen. Sie nennen weitaus mehr Eigenschaften als „lustig“, „liebenswert“ oder „lebensfroh“. Sie kennen das Arbeitsverhalten – und das ist beim Bewerbungsgespräch interessant. Aus ihren Antworten schreibt man im Stil der Instagram-Bio einen kurzen Pitch. Es empfiehlt sich, diesen am Schluss noch einmal gegenlesen zu lassen.

Extra-Tipp: Gerade während der Pandemie sind wir gezwungen, uns mit uns selbst zu beschäftigen. Optimal also für den eigenen Pitch!

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