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Was muss eigentlich alles in die Bewerbung?

Deckblatt, Anschreiben, Lebenslauf, Zeugnisse & Co.: Bewerberinnen und Bewerber stehen oft vor der Frage, welche Dokumente denn notwendig sind. Auch bei der Bewerbung um einen Studienplatz gibt es einiges zu beachten...
Veröffentlicht am 23.09.2021
Foto: Racle Fotodesign, stock.adobe.com

Autorin: Julia Paul

Wer sich für ein (duales) Studium bewirbt, braucht im Grunde die gleichen Bewerbungsunterlagen wie für einen Ausbildungsplatz. Denn dann muss man in der Regel zuerst einen Arbeitgeber finden, bei dem die zugehörige Ausbildung oder die Praxisphasen absolviert werden. Junge Bewerberinnen und Bewerber stehen dann oft vor denselben Fragen – unabhängig von dem Weg, für den sie sich entscheiden. Die vermutlich wichtigste ist: Was kann, soll, darf und muss eigentlich in die Bewerbungsmappe hinein?

Die kurze Antwort:

  1. Deckblatt
  2. Anschreiben
  3. Lebenslauf
  4. Anhänge

Deckblatt für die Bewerbung: Freiwillig oder Pflicht?

Zwischen Anschreiben und Lebenslauf beziehungsweise zu Beginn der Bewerbungsmappe legen viele Bewerberinnen und Bewerber noch ein Deckblatt bei. Eine Überschrift dort macht noch einmal deutlich, um welche Position es sich bei der Bewerbung handelt. Außerdem werden oft Name, Kontaktdaten und das Foto hier untergebracht. Ein Anlagenverzeichnis gibt einen Überblick über die auf den nächsten Seiten folgenden Inhalte.

Grundsätzlich ist ein Deckblatt kein Muss – einige Personalverantwortliche bewerten es positiv, bei anderen spielt es keine Rolle. Sofern sich Bewerberinnen und Bewerber dafür entscheiden, sollten sie allerdings darauf achten, dass es übersichtlich und optisch ansprechend ist. Das wertet dann die gesamte Bewerbung auf – und kann sogar dazu beitragen, dass die Mappe aus der Masse heraussticht. Oftmals werden Informationen jedoch sowohl auf dem Deckblatt als auch an anderer Stelle untergebracht – zum Beispiel das Bewerbungsfoto. Derartige Dopplungen sind zu vermeiden.     

Das Anschreiben in der Bewerbungsmappe

Der wichtigste Teil ist vor allem das persönliche Anschreiben, vor dem man sich gut über den möglichen Arbeitgeber informieren sollte. Jobsuchende müssen darin deutlich herausstellen, wo es Schnittmengen zwischen den eigenen Stärken und den geforderten Qualifikationen gibt.

Mit dem Anschreiben aus der Masse herausstechen? Das geht!

Mit dem Lebenslauf bewerben

Außerdem ist ein gut strukturierter Lebenslauf gefragt. Tipps dazu gibt es auf den folgenden Seiten. Selbst wenn es nicht extra gefordert wird, vermittelt ein Bewerbungsfoto einen authentischen Eindruck – zumindest, wenn es professionell gemacht worden ist.

Tipps für den Lebenslauf und welche Hobbys eher ungeeignet sind, erfahren Sie hier.

Welche Anhänge gehören in die Bewerbung?

Dazu kommen mindestens ein Schulzeugnis – im besten Fall natürlich das Abschlusszeugnis – Bescheinigungen über Praktika, Workshops, Ehrenämter oder Ähnliches. Manchmal können auch Arbeitsproben von Vorteil sein. 

Besonderes beim Bewerbungsverfahren für ein Studium

Reguläre Studiengänge können zulassungsfrei oder -beschränkt sein – je nach Fach gibt es verschiedene Verfahren. Darüber und über die nötigen Unterlagen informieren die Homepages der Unis oder die Webseite hochschulstart.de. Auch hier kann neben dem Zeugnis manchmal ein Motivationsschreiben notwendig sein.     (mit tmn)