(C) VMM14.01.2026 ● Diana Schneider
Gute Vorsätze im Job: Mit Energie und Motivation ins neue Jahr starten
Gesünder essen, mehr Sport machen, aufhören zu rauchen sind: Das alles sind klassische Beispiele für Neujahrsvorsätze. Allerdings begrenzen sich die guten Vorsätze bei vielen nicht nur auf das Privatleben, sondern umfassen auch den Job. Dabei spielen sowohl persönliche als auch berufliche Aspekte eine zentrale Rolle, um langfristig erfolgreich und zufrieden arbeiten zu können.
Berufliche Entwicklung und Karriereaufbau
Herrscht Unzufriedenheit beim eigenen Job, können die guten Vorsätze ein Jobwechsel oder das aktive Schreiben von Bewerbungen sein. Jedoch müssen die Vorhaben nicht gleich so drastisch sein, um eine Veränderung im Berufsleben zu erzeugen:
- Investition in den Arbeitsplatz: Manchmal sind es die kleinen Dinge im Alltag, die immens die eigene Arbeitsqualität verbessern können. Sei es einfach mal Ordnung auf dem Arbeitsplatz zu schaffen, eine geeignete Beleuchtung aufstellen, einen ergonomischen Stuhl oder höhenverstellbaren Schreibtisch anzuschaffen oder mit Pflanzen und Deko für mehr Wohlbefinden zu sorgen.
- Weiterbildungen: Da sich fachliche Kompetenzen und digitale Technologien stetig verändern, ist es essenziell, auf dem neuesten Stand zu bleiben. Weiterbildungen stärken die Wettbewerbsfähigkeit und erhöhen zudem die eigene berufliche Gestaltungsfreiheit.
- Networking: Das berufliche Netzwerk bleibt nach wie vor relevant. Stabile soziale Kontakte und Beziehungen ermöglichen Wachstum und neue Chancen im Beruf. Der perfekte Ansatz dafür: Events besuchen, die Online-Präsenz pflegen und in regelmäßigem Kontakt mit den neuen Bekanntschaften bleiben.
Gute Vorsätze für die persönliche Entwicklung im Job
Neben Plänen und Zielen, die direkt mit dem Job zu tun haben, gibt es jedoch auch gute Vorsätze für das eigene Mindset im Job:
- Persönliche Zielsetzungen: Im Alltag verliert man schnell den Überblick und rast von einem Projekt und Ziel zum nächsten. Der Schlüssel zu einer positiveren Wahrnehmung der eigenen Leistung ist es, die Zwischenetappen bewusst wahrzunehmen und zu würdigen. Das Feiern der kleineren Ziele und Erfolge steigert die Motivation und stärkt das Vertrauen in die eigenen Fähigkeiten. So kann das Endergebnis noch mehr wertgeschätzt werden.
- Gewohnheiten reflektieren: Bevor sich gute Vorsätze im Job fürs nächste Jahr vorgenommen werden, ist es wichtig, erstmals sein eigenes Verhalten und Berufsleben zu reflektieren. Denn nur wer versteht, wie er selbst im Arbeitsalltag funktioniert, kann auch langfristig etwas ändern. Welche Arbeitsweisen haben sich als produktiv erwiesen? Welche haben eher Energie gekostet? Welche Verhaltensweisen im Job tun mir eigentlich nicht gut? Durch das bewusste Hinterfragen entstehen die Möglichkeiten, alte Gewohnheiten zu erkennen und abzulegen, aber auch neue Routinen zu kreieren und umzusetzen.
- Work-Life-Balance: Den Beruf vom Alltag zu trennen ist oft einfacher gesagt als getan. Deswegen kann es durchaus sinnvoll sein, sich dies aktiv vorzunehmen. Es beginnt bei bewussten Pausen, geht über klare Feierabendgrenzen bis hin zu tatsächlichem Urlaub – und das, ohne nebenbei die Mails zu checken oder kurz auf die Nachricht vom Kollegen zu antworten. Nur wer sich tatsächlich vom Arbeiten erholt, arbeitet fokussierter und stressfreier.







