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09.01.2024

Employer Branding-Strategien für kleine Firmen – so klappt´s

Auf dem Arbeitsmarkt aktuell der Schlüssel schlechthin, um sich von der Konkurrenz abzuheben: Employer Branding. Unter diesem Begriff versteht man alle Maßnahmen, die Unternehmen treffen können, um sich für Arbeitssuchende besonders attraktiv zu machen. Das Ziel: Neuzugänge für den Betrieb finden, die Bindung zwischen Unternehmen und bereits Angestellten stärken und ihrer Firma ein möglichst ansprechendes Gesicht zu geben. In Zeiten des Fachkräftemangels ist diese Strategie oft das A und O auf der Suche nach neuen Talenten. Aber die Umsetzung ist nicht immer so einfach. Vor allem kleinere Unternehmen sind hier meist noch stark im Nachteil. Wie können sie mit der größeren Konkurrenz mithalten?

Herausforderung Employer Branding

Für viele kleine Betriebe liegt die erste Hürde allein schon beim Budget. Während große Firmen sich teure Recruiting-Events und weitreichende Werbekampagnen leisten können, ist das für kleine Unternehmen finanziell nicht drin. Bekanntheitsgrad und Markenpräsenz müssen sie sich erst einmal aufbauen, wohingegen größere Betriebe vielen Jobsuchenden vielleicht schon ein Begriff sind. Auch mangelndes Know-How und Zeitknappheit spielen hier eine Rolle. Bei einer kleineren Belegschaft bleibt oft nicht genug Zeit, sich neben den anstehenden Aufgaben auch noch intensiv mit Employer Branding zu beschäftigen. So fehlen möglicherweise auch die nötigen Kenntnisse für moderne Tools und Werbestrategien. Hier können zwar Schulungen oder Agenturen Abhilfe schaffen – aber auch das kostet Geld.

Employer Branding-Strategien mit wenig Geld – so geht´s

Trotzdem sollten auch kleine Unternehmen auf keinen Fall den Kopf hängen lassen. Denn mit Kreativität und Motivation lassen sich Employer Branding-Strategien auch ohne riesiges Budget wirkungsvoll umsetzen. Der erste Schritt? Sich eine klare Vision für den Betrieb überlegen – welches Image soll er haben, wer ist die Zielgruppe, welche Werte sollen vermittelt werden?

Als nächstes kommt Social Media ins Spiel, eines der mächtigsten Werkzeuge im Employer Branding. Soziale Netzwerke wie Instagram, Facebook oder LinkedIn machen es möglich, mit wenig finanziellem Aufwand viele Menschen zu erreichen. Auch gezielte Werbekampagnen sind auf diesen Plattformen oft schon für wenig Geld umsetzbar. Das Teilen von Live-Videos, Interviews oder erfolgreich abgeschlossenen Projekten vermittelt authentische Eindrücke der Unternehmenskultur und stärkt die Teamzugehörigkeit der bereits vorhandenen Mitarbeiter:innen.

Das eigene Team als Markenbotschafter

Die eigenen Kolleg:innen sind als eigenes Werbemittel übrigens nicht zu unterschätzen: Fühlen sie sich wohl im Unternehmen, geben sie dies an ihr Umfeld weiter und vergrößern die Reichweite noch mehr. Auch diese Strategie hilft Firmen ungemein beim Aufbauen der eigenen Marke. Darum schadet es nie, sich das Feedback und die Ideen des eigenen Teams zu Herzen zu nehmen. Mit dem Angebot von Prämien und Benefits für alle, die ihr Unternehmen weiterempfehlen, kann die Betriebsleitung ihre Mitarbeiter:innen noch einfacher zum Employer Branding anregen. Verbale Werbung ist nämlich nicht weniger wirkungsvoll als bezahlte Partnerschaften. So muss sich selbst die große Konkurrenz warm anziehen.

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