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11.08.2023

Fünf Tipps fürs Employer Branding: Die ideale Strategie

Eine Firma ist nichts ohne ihre Mitarbeiter:innen, oder? Richtig. Demnach ist es als Arbeitgeber:in auch so entscheidend, sich von Konkurrent:innen durch eine starke Arbeitgebermarke abzugrenzen. Aber wie kann das gelingen? Ganz einfach: Durch die richtige Employer-Branding-Strategie – die nach innen und nach außen funktioniert. Denn dabei werden nicht nur qualifizierte Fachkräfte angeworben, sondern zudem talentierte Mitarbeiter:innen langfristig an das Unternehmen gebunden. Und diese fünf Tipps helfen dabei.

  1. Genaue Definition der Arbeitgebermarke

Am Anfang steht natürlich eine gründliche Analyse der jeweiligen Unternehmenssituation. Diese bildet die Grundlage für die Employer-Branding-Strategie. Hier gilt: Ins Detail gehen und kritisch hinterfragen, wo genau das Unternehmen steht und wo positive Unterschiede zu anderen Arbeitgeber:innen sind. Das ist die Employer Value Proposition – das Wert- und Nutzenversprechen an aktuelle und potenzielle Mitarbeiter:innen. Dabei ist beispielsweise zu überlegen, mit welcher Art von Kultur, Arbeitsumgebung und Entwicklungsmöglichkeiten die eigene Firma im Gegensatz zu Konkurrent:innen überzeugen kann.

  1. Authentische Kommunikation bei der Employer-Branding-Strategie

Nach der Analyse der eigenen Arbeitgebermarke muss die Unternehmenskommunikation darauf ausgerichtet werden, die Employer Value Proposition zu verbreiten. Dabei können verschiedene Kommunikationskanäle genutzt werden, um die eigene Reichweite zu steigern und die Arbeitgebermarke authentisch und glaubwürdig Interessent:innen zu vermitteln. Und egal ob Karriereseiten, Jobmessen oder Newsletter: Es gibt vielzählige Möglichkeiten, verschiedene Kommunikationskanäle zu nutzen und die jeweilige Zielgruppe zu erreichen.

  1. Auf ins Digitale!

Besonders relevant ist dabei Social Media. Denn soziale Medien bieten eine effektive Möglichkeit, innerhalb der Employer Branding Strategie die eigene Arbeitgebermarke zu präsentieren und mit potenziellen Bewerber:innen in Kontakt zu treten. Plattformen wie LinkedIn, Facebook und Instagram geben Einblicke in den Arbeitsalltag, Mitarbeitergeschichten und aktuelle Stellenangebote – und ziehen somit interessierte Bewerber:innen an. Das Aufbauen einer Community sowie Interaktionen mit Follower:innen können ebenfalls dazu beitragen, sich immer mehr Zielpersonen zu präsentieren.

  1. Mitarbeiter:innen an erster Stelle

Wie schon angeführt, ist neben dem Recruiting auch das Wohlbefinden der eigenen Mitarbeiter:innen zu beachten. Deshalb sollten Arbeitgeber:innen immer darum bemüht sein, eine positive Arbeitsumgebung zu schaffen, in der sich die Mitarbeiter:innen geschätzt und unterstützt fühlen. Das Investieren in Weiterbildungs- und Entwicklungsmöglichkeiten sowie die Förderung einer guten Work-Life-Balance und ein offener Kommunikationsfluss ist ebenso Voraussetzung für eine erfolgreiche Employer-Branding-Strategie. Denn ein zufriedenes Team trägt schließlich zur Stärkung der Arbeitgebermarke bei.

  1. Konsequentes Engagement

Ein häufiger Fehler bei der Employer-Branding-Strategie? Zu wenig Durchhaltevermögen. Denn Employer Branding ist keine einmalige Aktion oder ein kurzfristiges Projekt, sondern eine ganzheitliche Strategie für Unternehmen, die sich an allen Kontaktpunkten zwischen Arbeitgeber:innen und Mitarbeiter:innen zeigen sollte.

Neben der Arbeitgebermarke und den passenden Kanälen fehlen nämlich noch die richtigen Inhalte und eine Content-Strategie. Hier ist zu überlegen, wann und wie neue Inhalte veröffentlicht werden, wie die Botschaften glaubwürdig sind, wie häufig Content zum Employer Branding gepostet werden sollte und wie Mitarbeiter:innen als Markenbotschaftler:innen eingesetzt werden können.

Demnach gilt: Eine erfolgreiche Employer-Branding-Strategie ist von großer Bedeutung, um mit einer effektiven Arbeitgebermarke qualifizierte Fachkräfte anzuziehen und langfristig zu binden. Das unterstützt letztendlich nicht nur die Rekrutierungsprozesse, sondern neben der Mitarbeiterbindung auch das Unternehmenswachstum.

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