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22.06.2023 VMM

New Work: Fünf wichtige Trends 2023

Corona-Pandemie, Digitalisierung, Fachkräftemangel – die Arbeitswelt musste in den letzten Jahren einige Hürden meistern und befindet sich stetig im Wandel. Hier kommt der Begriff New Work ins Spiel, denn er umfasst alle neuen Ideen und Entwicklungen, die auf Arbeitgeber:innen zukommen oder teilweise sogar schon erfolgreich etabliert sind. Viele dieser New-Work-Trends drehen sich um das Thema Flexibilität – seien es die Arbeitszeiten, der Arbeitsplatz oder fachliche Flexibilität. Hier werden fünf aktuelle New-Work-Trends vorgestellt, mit denen Unternehmen in diesem Jahr rechnen dürfen.

New-Work-Trend 1: Vier-Tage-Woche

In Ländern wie Norwegen oder Island ist dieser Trend bereits erfolgreich in der Arbeitswelt angekommen. Jetzt erreicht das Konzept der Vier-Tage-Woche nach und nach auch den Rest Europas. Arbeitende haben mit diesem Trend die Möglichkeit, entweder dieselbe Arbeitszeit an weniger Tagen zu verrichten oder die Arbeitszeit gründsätzlich um einen Tag zu verkürzen.

Gerade letztere Version zeigt: Mit einem längeren Wochenende in Aussicht sind Mitarbeiter:innen nicht nur entspannter, sondern auch motivierter und produktiver. Damit fokussiert sich der Trend also stark auf das Wohlbefinden des Einzelnen, ohne der Wirtschaft zu schaden und stellt die Erwartungen einer Leistungsgesellschaft in den Hintergrund.

New-Work-Trend 2: Mental Health Awareness

Auch beim nächsten New-Work-Trend steht das Wohl der Mitarbeiter:innen im Fokus. Nachdem psychische Krankheiten in der Arbeitswelt lange stigmatisiert wurden, wird ein offener Umgang mit mentaler Gesundheit im Berufsleben immer alltäglicher. Damit versuchen Arbeitgeber:innen nicht nur, längere Ausfälle zu vermeiden. Denn wer psychische Erkrankungen nach wie vor nicht ernst nimmt, der läuft Gefahr, seine Mitarbeiter:innen an ein Unternehmen zu verlieren, das einen besseren Umgang mit der Thematik gefunden hat. Dem können Firmen beispielsweise mit Awareness-Schulungen für das HR-Personal, spezialisierten Ansprechpartner:innen und internen Therapieprogrammen entgegenwirken.

New-Work-Trend 3: DEI (Diversity, Equality and Inclusion)

Hinter dieser Abkürzung verbirgt sich weniger ein New-Work-Trend als eine dringende Maßnahme. Denn Gleichberechtigung und Diversität in der Arbeitswelt sind immer noch nicht selbstverständlich. Dass diese Punkte vor allem bei der Suche nach Nachwuchs im Betrieb eine besonders große Rolle spielen, haben jetzt auch viele HR-Abteilungen erkannt. Immer wieder werden in Stellenanzeigen vermehrt Frauen oder queere Personen gesucht.

Aber das allein reicht nicht aus – Unternehmen dürfen nicht nur nach außen hin mit Diversität werben, sondern müssen diese auch aktiv umsetzen. Dabei helfen beispielsweise Schulungen, die das Personal auf Themen wie Rassismus oder Diskriminierung spezialisieren.

New-Work-Trend 4: Employer Branding

Die Suche nach neuen, jungen Mitarbeiter:innen gestaltet sich für viele Firmen immer schwieriger. Denn derzeit können sich Arbeitssuchende zwischen einer Vielzahl an Unternehmen entscheiden. Damit der eigene Betrieb aus dieser Masse hervorsticht, kommt der-New Work-Trend Employer Branding zum Einsatz.

Ziel dieser Strategie ist es, sich über soziale Netzwerke eine besonders attraktive Arbeitsmarke aufzubauen. Mithilfe von regelmäßigen Posts oder Recruiting-Kampagnen soll so ein möglichst gutes Bild in der digitalen Öffentlichkeit entstehen. Denn die neuen Mitarbeiter:innen sollen ihre Arbeit nicht nur gerne ausüben, sondern sich vollständig mit ihrem neuen Arbeitsplatz und dessen Image identifizieren.

New-Work-Trend 5: Alles wird (noch) digitaler

Dass Konzepte wie Homeoffice und Remote Arbeit auch noch nach dem Ende der Corona-Pandemie in der Arbeitswelt erhalten bleiben, kommt nicht überraschend. Denn diese passen perfekt zum Thema Flexibilität – und dem Freiheitsgedanken, der sich durch die meisten New-Work-Trends zieht. Auch der Recruiting-Prozess wird immer digitaler. Hier kommen immer mehr künstliche Intelligenzen zum Einsatz. Mit deren Hilfe können Unternehmen die Daten ihrer Bewerber:innen einfacher sammeln und sich so schneller für neue Mitarbeiter:innen entscheiden.

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