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Die Illustration zeigt zwei Roboterhände vor einer Reihe von Bewerbungsunterlagen.(C) eleneabsl, stock.adobe.com

14.04.2026 Fiona Wiedemann

Active Sourcing: Die Zukunft des Recruiting?

Dank neuer Entwicklungen in der Technologie befindet sich auch unsere Arbeitswelt stets im Wandel. Dazu gehören ebenfalls Veränderungen im Recruiting, zum Beispiel durch Active Sourcing. Was verbirgt sich hinter dem Begriff, welche Kanäle werden wirklich noch von Bewerbenden genutzt und wie können Betriebe sich diesen Veränderungen anpassen?

Was ist Active Sourcing?

“Active Sourcing” lässt sich mit “aktive Personalbeschaffung” frei ins Deutsche übersetzen. Unter diesem Begriff sind prinzipiell alle Methoden zusammengefasst, die aus dem gesamten Pool an potenziellen neuen Mitarbeitenden besonders vielversprechende Kanditat:innen herausfiltern und diese gezielt kontaktieren. Anders als beim klassischen Recruiting finden sich neue Teammitglieder also nicht mehr nur über das Veröffentlichen von Stellenanzeigen. Stattdessen sucht die Personalabteilung aktiv nach Personen, die ins Jobprofil passen, und nimmt Kontakt zu ihnen auf, anstatt passiv auf die richtige Bewerbung zu warten. Dies erfolgt mithilfe von Social Media oder spezieller Tools und Kanäle, die gezielt beim Online-Recruiting zum Einsatz kommen.

Wo fange ich an?

Um Active Sourcing von der Theorie in die Praxis umzusetzen, ist die richtige Strategie gefragt. Denn um gezielt neue Mitarbeitende anzusprechen, müssen diese erst einmal gefunden werden. Besonders ausschlaggebend sind hierbei sogenannte Talent-Pools: Datenbanken, in der Informationen zu passenden Kandidat:innen gespeichert und sortiert werden. Muss eine Stelle schnell besetzt werden, sparen solche Sammlungen der HR-Abteilung viel Zeit und Nerven. Aber dazu muss man entsprechende Datenbanken natürlich erst aufbauen. Diese Kanäle und Ansatzpunkte helfen dabei:

  • Social Media ist in Sachen Active Sourcing das wohl wichtigste Werkzeug, um Menschen zu erreichen und vom eigenen Betrieb zu überzeugen. Vor allem Karriere-Plattformen wie LinkedIn oder XING eignen sich besonders.
  • Eigene Mitarbeitende: Oft finden sich bereits im eigenen Unternehmen wichtige Connections zu potenziellen Neuzugängen. Auch interne Workshops oder spezielle Empfehlungsprogramme für Mitarbeitende können Material für den Datenpool liefern.
  • Ehemaligen-Netzwerke: Die Profile früherer Mitarbeitender sollten ebenfalls nicht außer Acht gelassen werden. Insbesondere ehemalige Praktikant:innen entpuppen sich vielleicht als Perfect Match für eine Festanstellung.
  • Bewerbende, die vorerst abgelehnt wurden: Auch wenn Kandidat:innen den Job zunächst nicht bekommen oder nicht hundertprozentig ins Profil passen, lohnt es sich, sie nicht völlig abzuschreiben. Zu einem späteren Zeitpunkt oder in einem anderen Tätigkeitfeld können deren Fähigkeiten nämlich durchaus wieder gefragt sein. Aber Achtung: Da Bewerbungsunterlagen sensible Daten sind, müssen die Kandidat:innen vorher ihr Einverständnis zur Aufbewahrung geben.

Warum sind passiv Suchende so wichtig?

Klassische Stellenanzeigen oder Jobbörsen funktionieren nur dann, wenn auf dem Arbeitsmarkt auch eine Nachfrage nach der angebotenen Tätigkeit besteht. Dank Active Sourcing erreichen Unternehmen möglicherweise nicht nur aktiv Jobsuchende, sondern auch passive Kandidat:innen. Das sind Menschen, die sich momentan nicht gezielt nach einem neuen Arbeitsplatz umschauen. Diese Personen hätten auf eine Stellenausschreibung von sich aus nicht reagiert. Eine direkte Kontaktaufnahme des Unternehmens überzeugt sie aber möglicherweise davon, dass sie trotzdem die Richtigen für den Job sind. Deswegen kann Active Sourcing gerade bei nur schwer zu besetzenden Stellen einen großen Unterschied machen.

Active Sourcing mit Augsburger Allgemeine JOBS: Der Social-Recruiting-Funnel

Active Sourcing ist der nächste Schritt in Richtung Zukunft für den eigenen Betrieb – aber die passende Strategie fehlt noch? Kein Problem! Der Social-Recruiting-Funnel von Augsburger Allgemeine JOBS wird in den Paketen S, M und L angeboten und verknüpft das eigene Unternehmen über verschiedene Kanäle mit den richtigen Talenten. Das Ergebnis: Konkrete Leads anstelle von unscharfer Reichweite.

Das kann der Social-Recruiting-Funnel:

  • Zielsetzung und Setup: Welche Profile sind gefragt? Welche Eigenschaften sind entscheidend? Der Funnel hilft dabei, Qualifikationsfragen festzulegen sowie ein Schnell-Bewerbungsformular zu erstellen, das in 60 Sekunden ausfüllbar ist. So erfolgt die Bewerbung blitzschnell!
  • Anzeigenproduktion und Ausspielung: Der Funnel erstellt Anzeigenmotive im gewünschten Design und spielt diese auf Instagram, Facebook und Co. aus – flexibel steuerbar je nach Region oder Interessen.
  • Bewerbung und Übergabe: Talente bewerben sich über das erstellte Formular in weniger als einer Minute, ganz ohne Lebenslauf. Die Kontakte landen in Echtzeit direkt im Postfach.
  • Optimierung und Betreuung: Augsburger Allgemeine JOBS steht den Kund:innen unterstützend zur Seite und sorgt dafür, dass aus Klicks qualifizierte Gespräche werden.

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