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Eine Zeitung, auf der "Printanzeigen" steht.

04.06.2025 Jule Zander

Printanzeigen 2025: So holen Sie Kandidaten offline ab

Der Arbeitsmarkt wird immer digitaler und stellt die Printmedien hinten an. Dabei haben Printanzeigen auch 2025 noch hohe Relevanz – vor allem wenn man sie gezielt einsetzt. Bei der Schaltung der Stellenanzeige sind allerdings einige wichtige Dinge zu beachten: Besonders signifikant ist die bewusste Auswahl des Mediums. Arbeitgebende sollten erst einmal festlegen, welche Zielgruppe sie erreichen möchten.

Welche Zielgruppe Printanzeigen ansprechen

Für offene Stellen in der ländlichen Region bieten sich beispielsweise lokale Tageszeitungen eher an als überregionale Fachmagazine. Gleichzeitig lässt sich mit Printmedien auch berufsspezifisch werben: Gezielte Anzeigen in entsprechenden Branchen- oder Gewerkschaftsblättern bieten sich für manche Tätigkeitsfelder mehr an als in einer allgemeinen Tageszeitung.

Jede Zielgruppe fordert auch eine entsprechende Tonalität. Aus diesem Grund sollte eine Printanzeige für Berufseinsteiger zum Beispiel locker und modern klingen, wohingegen erfahrene Fachkräfte oftmals eine seriösere Ansprache bevorzugen.

Aufmerksamkeit gewinnen, auch auf Papier

Sowohl online als auch beim Blättern durch Zeitungen ist die Aufmerksamkeitsspanne oft kurz. Daher sind prägnante Schlagwörter und überzeugende Überschriften, die Interesse wecken, besonders wichtig. Der Titel der Anzeige sollte beispielweise als Frage oder direkte Ansprache formuliert sein: „Bereit für den nächsten Karriereschritt?“ oder „Verstärkung gesucht: Sind Sie unser neues Teammitglied?“. Die Benefits der Anstellung machen auch die Anzeige attraktiv, weshalb diese ebenfalls am besten in wenigen, prägnanten Punkten genannt werden sollten.

Ebenfalls wichtig für eine erfolgreiche Printanzeige ist ein gelungenes Layout. Die Stellenanzeige sollte sowohl das Firmen-Logo als auch die unternehmenstypischen Farben und Schriftarten verwenden, die für einen hohen Wiedererkennungswert sorgen. Authentische Bilder vom Team, dem Arbeitsplatz oder aus dem Arbeitsalltag können Nähe und Vertrauen zur Leserschaft aufbauen.

Printanzeigen sinnvoll online verknüpfen

Auch offline darf die Brücke zur digitalen Welt nicht fehlen. Ein QR-Code in der Printanzeige schafft eine solche Verknüpfung und vereinfacht den Bewerbungsprozess für Interessenten. Dieser kann zum Beispiel direkt zur Bewerbungsseite, einem Vorstellungsvideo oder Onlineformular führen. Dabei ist ein QR-Code zu verwenden, der auf eine mobiloptimierte Seite führt. Klassischer bietet sich auch eine kurze, einprägsame URL an.

Die Printanzeige sollte zudem explizit die möglichen Bewerbungswege nennen, wie etwa „kurze Bewerbung per Anruf oder E-Mail“ – das senkt die Hemmschwelle möglicher Interessenten.

Auch im Jahr 2025 bleiben Printanzeigen eine gezielte und wirkungsvolle Maßnahme, um Bewerber zu erreichen. Besonders auf regionaler und lokaler Ebene bieten sie sich an. Für ihren Erfolg braucht es vor allem eine klare Ansprache der Zielgruppe, ein ansprechendes Layout und eine durchdachte Verknüpfung zur Onlinewelt.

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