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Eine Frau, die mit ihrem Laptop im Schneidersitz am Strand sitzt. Um sie herum sieht man verschiedene Abbildungen, die die Büro-Atmosphäre darstellen: ein Telefonzeichen, ein E-Mail Postfach und zwei Diagramme. Im Hintergrund das Meer und ein Segelboot.(C) VMM Medienagentur

10.07.2025 Janika Schneider

Workation: Arbeit und Urlaub verbinden

Arbeiten mit Blick aufs Meer. Dies kann man sich in Augsburg kaum vorstellen. Doch der Trend Workation macht es möglich und bringt etwas mehr Leichtigkeit und Motivation in den Arbeitsalltag.

Workation: Definition

Der Begriff Workation setzt sich zusammen aus den englischen Wörtern „work“ (= Arbeit) und „vacation“ (= Urlaub). Dies bedeutet, dass die Arbeit an einen „schöneren“ Ort hin verlegt wird, also dort, wo Menschen normalerweise Urlaub machen. Man erledigt zwar weiterhin routiniert seine Aufgaben, kann diese aber am Meer, in einer Ferienwohnung in den Bergen oder in einem idyllischen Café in Paris abarbeiten.

Was sind die typischen Merkmale einer Workation?

Wie die Definition schon besagt, werden Arbeit und Urlaub miteinander verbunden. Dabei nimmt man ähnlich wie bei den Digital Nomads den Laptop an den ausgewählten Ort mit, wie zum Beispiel nach Italien oder Frankreich, und führt dort regulär seinen Aufgabenbereich aus. Das gewohnte Büro tauscht man nun durch einen Urlaubsort seiner Wahl aus. Nach Feierabend oder in der Mittagspause kann man die Umgebung zum Entspannen oder für Freizeitangebote nutzen. Das Konstrukt ist dabei vielfältig umsetzbar. Man kann beispielsweise für zwei Wochen von den Malediven aus arbeiten, mit dem ganzen Team ein Workation-Haus in Antwerpen mieten und ein gemeinsames Projekt umsetzen, oder sogar länger am Stück reisen und dabei remote arbeiten. Der Ortswechsel kann dafür sorgen, dass die Kreativität sowie Motivation gefördert wird und man allgemein ein höheres Wohlbefinden verspürt. Klingt erst einmal traumhaft, dennoch gilt es auch einige Dinge zu beachten.

Tipps und Tricks für eine gelunge Workation

  • Passenden Ort auswählen: kein großer Zeitzonenunterschied, entsprechendes Equipment vor Ort wie beispielsweise ein Schreibtisch, stabile Internetverbindung
  • Feste Arbeitszeiten und Ziele festlegen: Tag im Voraus planen, Kund:innen und Mitarbeiter:innen über Arbeitszeiten informieren, keine Ablenkung während der Arbeitszeit
  • Vorrausschauende Planung: Flüge und Unterkünfte rechtzeitig buchen, sich um wichtige Softwares und Endgeräte kümmern, Reisedokumente besorgen, Visum beantragen
  • Finanzierung: eventuell höhere Kosten mit einberechnen
  • Technische Ausstattung sichern: Laptop, Ladegerät, Adapter, mobiler Hotspot
  • Gesundheit und Versicherung: Auslandskrankenversicherung abschließen, eventuell Impfschutz
  • Grenzen setzen: für eine gesunde Work-Life-Balance einen festen Arbeitsplatz einrichten sowie feste Start- und Endzeiten festlegen

Sowohl bei einem Urlaub ohne Arbeit als auch mit Arbeit kann einiges schiefgehen. Deshalb ist es wichtig, alles rechtzeitig zu organisieren. Dies kostet zunächst etwas mehr Aufwand, kann aber den Arbeitsalltag vor Ort erfüllender machen. Gerade auch in aktuellen Zeiten, in denen die Arbeitswelt immer mobiler wird, kann die Workation den Arbeitsalltag nachhaltig bereichern.

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